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Fahrtraining für Fahrdienste

Training vor Fahrdienst – sehr sinnvoll

Pflicht-Fahrtraining für Zivis

Pflicht-Fahrtraining für Zivis

Das Bundesamt für den Zivildienst hatte angeordnet, dass alle Zivildienstleistenden, die überwiegend im Fahrdienst eingesetzt wurden, vor Dienstantritt an einem Fahrtraining von mindestens fünf Zeitstunden (300 Minuten) teilnehmen müssen. Das Fahrtraining war verbindlich für alle Zivildienstleistenden, die dienstlich ein Kraftfahrzeug führten.

Hohe Verantwortung

BFDler bekommen im Fahrdienst eine hohe Verantwortung übertragen und sind oftmals überfordert. 70 Prozent der Schäden an Dienstfahrzeugen sind solche, die beim Rangieren bzw. Rückwärtsfahren oder Einparken entstehen, oft durch mangelnde Fahrerfahrung mit den Dienstfahrzeugen bedingt. Daher ist es umso wichtiger, dass sie für ihren Einsatz optimal vorbereitet werden. Ziel eines individuellen Fahrtrainings ist es, die Fahrsicherheit der BFDler im Straßenverkehr zu erhöhen – einerseits im Umgang mit dem anvertrauten Dienstfahrzeug, andererseits bei der Beförderung von z.B. älterer oder behinderter Menschen.

Verschiedene Tätigkeitsfelder

Verschiedene Tätigkeitsfelder

Kraftfahrdienste fallen für Zivildienstleistende in verschiedenstem Rahmen an. Im einfachsten Fall dienen die Fahrten dazu, ihn zu seinem Einsatzort zu bringen, oder es handelt sich um die Wartung und Reinigung von Dienstwagen. Es kann sich aber auch um Sachtransporte oder Personenbeförderung handeln. Bspw.:

  • Mahlzeitendienst („Essen auf Rädern“)
  • Sachtransporte (Sachspenden, Zelte, Sportgeräte, Möbel ...)
  • Behindertenfahrdienst
  • Krankentransport
  • Rettungsdienst
  • Mobiler sozialer Hilfsdienst

Inhalte

Fahrtraining

Das besondere Fahrtraining, als Teil des Einweisungsdienstes, soll aus einem theoretischen und praktischem Teil, sowie einer begleiteten Fahrt bestehen Das Training muss sich an den in der Dienststelle anfallenden Fahrten (Personen- oder Lastenbeförderung) und den verwendeten Fahrzeugtypen orientieren.
Ein klassisches Fahrsicherheitstraining deckt die Anforderungen allein nicht ab!

Wir setzen ein Programm der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e. V. um, welches durch das Bundesamt für Zivildienst anerkannt ist.

Einsatz der Dienstfahrzeuge

Um das Fahrverhalten der verwendeten Pkw, Kleintransporter oder Kleinbusse einschätzen zu können, sollte die Schulung sinnvollerweise mit dem jeweils eigenen Einsatzfahrzeug bzw. einem vergleichbaren Fahrzeug erfolgen.

Konzept

Wir setzen ein Programm der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e. V. um, welches durch das Bundesamt für Zivildienst anerkannt war.

application/pdf Fahrdienste (257,5 kB)

Programmbausteine

Theoretischer Teil (Zeitansatz mind. 135 Minuten)
 
  • Regelkenntnisse, Grundlagen der Fahrphysik,
    richtiges Verhalten an Unfallstellen
  • Fahrgastverhalten (Mitfahrer, Ablenkung, Sicherheit)
  • Das andere Fahrzeug (Dienstfahrzeug, Fahrmotive)
  • Fahrerverhalten (Beeinflussungen, Ursachen)
  • Sonder- und Wegerechte (zzgl. mind. 30 Minuten)
  • Richtige Sitzposition
  • Schwungrollen
  • Slalom
  • Durchfahren einer Engstelle
  • Höfchen (Rangieren und Wenden auf engstem Raum)
  • Rückwärts längs parken
  • Spurgasse rückwärts und Zielbremsung
  • Gefahrbremsung
  • Zielbremsung
  • Anfahren und Bremsen
  • Kreis-Fahren
  • Durchführung als Gruppenfahrt mit zwei oder drei Teilnehmern
  • Verschiedenste Streckenführungen mit unterschiedlichen Verkehrssituationen
  • Beobachtungsaufträge für die Mitfahrer
  • Abschließende Nachbesprechung
  • Es werden gezielt die bei Fahrten von BFDlern bekannten Unfallursachen angesprochen.
  • Unsere Trainings sind „vor Ort“, da für die Durchführung der praktischen Übungen keine speziell eingerichteten Plätze erforderlich sind.
  • Wir berücksichtigen ganz gezielt die Wünsche der Einsatzstellen.
  • Wir verfügen über moderne Unterrichtsmedien zu allen in Betracht kommenden Themen.
Praktischer Teil (Zeitansatz mind. 180 Minuten)
 
  • Richtige Sitzposition
  • Schwungrollen
  • Slalom
  • Durchfahren einer Engstelle
  • Höfchen (Rangieren und Wenden auf engstem Raum)
  • Rückwärts längs parken
  • Spurgasse rückwärts und Zielbremsung
  • Gefahrbremsung
  • Zielbremsung
  • Anfahren und Bremsen
  • Kreis-Fahren
  • Durchführung als Gruppenfahrt mit zwei oder drei Teilnehmern
  • Verschiedenste Streckenführungen mit unterschiedlichen Verkehrssituationen
  • Beobachtungsaufträge für die Mitfahrer
  • Abschließende Nachbesprechung
  • Es werden gezielt die bei Fahrten von BFDlern bekannten Unfallursachen angesprochen.
  • Unsere Trainings sind „vor Ort“, da für die Durchführung der praktischen Übungen keine speziell eingerichteten Plätze erforderlich sind.
  • Wir berücksichtigen ganz gezielt die Wünsche der Einsatzstellen.
  • Wir verfügen über moderne Unterrichtsmedien zu allen in Betracht kommenden Themen.
Begleitete Fahrt (Zeitansatz ca. 45 Minuten je Fahrer)
 
  • Durchführung als Gruppenfahrt mit zwei oder drei Teilnehmern
  • Verschiedenste Streckenführungen mit unterschiedlichen Verkehrssituationen
  • Beobachtungsaufträge für die Mitfahrer
  • Abschließende Nachbesprechung
  • Es werden gezielt die bei Fahrten von BFDlern bekannten Unfallursachen angesprochen.
  • Unsere Trainings sind „vor Ort“, da für die Durchführung der praktischen Übungen keine speziell eingerichteten Plätze erforderlich sind.
  • Wir berücksichtigen ganz gezielt die Wünsche der Einsatzstellen.
  • Wir verfügen über moderne Unterrichtsmedien zu allen in Betracht kommenden Themen.
Ihre Vorteile
 
  • Es werden gezielt die bei Fahrten von BFDlern bekannten Unfallursachen angesprochen.
  • Unsere Trainings sind „vor Ort“, da für die Durchführung der praktischen Übungen keine speziell eingerichteten Plätze erforderlich sind.
  • Wir berücksichtigen ganz gezielt die Wünsche der Einsatzstellen.
  • Wir verfügen über moderne Unterrichtsmedien zu allen in Betracht kommenden Themen.