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Motorradfahren auch im Winter

Was man beachten sollte, wenn man das Motorrad im Winter benutzt

Niedrige Temperaturen, ungünstige Sicht- und Straßenverhältnisse - Motorradfahrer, die ihr Fahrzeug auch im Winter benutzen, haben es nicht leicht. Damit der Wintersportler auf zwei Rädern trotzdem gut durch die kalte Jahreszeit kommt, sollte er einige Dinge beachten.

Wichtig ist vor allem die Beleuchtung am Fahrzeug. Vor Beginn der Fahrt sollten deshalb alle Lampen überprüft werden. Auch helle Motorradkleidung ist vorteilhaft, wenn man gesehen werden will. Wie beim Auto sollte man darauf achten, dass das Frostschutzmittel im Kühlwasser für die Außentemperaturen ausreichend ist. Ein Feind für Schläuche, Elektrik und Lack ist zudem das Streusalz. Hier sollte regelmäßig gereinigt und auf Schäden überprüft werden.

Die richtige Kleidung ist wichtig

Ein weiterer Faktor ist die Wahl der Kleidung. Eine Thermokombi lässt den Fahrer nicht so schnell auskühlen. Sonst gilt auch für Motorradfahrer, was jeder Polarforscher schon lange weiß: am besten ist das Zwiebelprinzip. Bei der untersten Lage sollte man auf jeden Fall auf Baumwolle verzichten, da diese sich mit Feuchtigkeit vollsaugen kann und so den Fahrer auskühlt. Besser ist Thermo-Unterwäsche in Funktionsfaser- oder Merino-Ausführung. Die zweite Lage sollte winddicht und atmungsaktiv sein. Dann noch Fleece-Pulli unter der Textilkombi und man kann Motorradfahren auch im Winter ohne Erfrierungen genießen.

Bei Schnee und Eis sollte das Motorrad in der Garage bleiben

Bei Schnee-, Schneematsch oder gar Glatteis ist die Fahrt mit dem Motorrad allerdings mit großen Risiken verbunden. Wenn möglich sollte man in diesen Fällen auf eine Fahrt mit dem Zweirad verzichten. „Die Sturzgefahr ist auch für erfahrene Motorradfahrer bei glattem Untergrund extrem hoch“, weiß Michael Westermann von der Fahrschule und Berufsfahrschule Westermann.

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